Flusskreuzfahrt mit der Rhein Melodie von nicko cruises, Tag 2: Cochem (Reisebericht)

[Werbung, Pressereise]
Die Rhein Melodie am 2. Tag meiner Flusskreuzfahrt mit nicko cruises in Cochem. (Reisebericht)
Die Rhein Melodie in Mitten der idyllischen Mosellandschaft in Cochem.

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich am Vortag erfolgreich die Einschiffung auf der Rhein Melodie von nicko cruises hinter mich gebracht und die ersten Kilometer auf dem Rhein genossen hatte, freute ich mich darauf, am zweiten Tag endlich die schöne Mosellandschaft zu bestaunen.
Ich wollte unbedingt den Sonnenaufgang auf der Mosel haben, was wiederum früh aufstehen hieß. Okay, das war ich von Norwegen und Stockholm gewohnt, sollte also klappen.

Sonnenaufgang und Frühstück auf dem Weg nach Cochem

Der Tag begann für mich gegen 6.50 Uhr. Sonnenaufgang war für 6.33 Uhr angegeben, damit war ich dann also eher spät. Der erste Blick vom „französischen Balkon“ – also aus dem geöffneten Panoramafenster – zeigte, dass wir mit der Rhein Melodie gerade vor einer Schleuse lagen und warteten. Eine Schleuse, wie spannend. Es war ja meine erste – jedenfalls seit sehr langer Zeit und die erste auf einer Kreuzfahrt. Auf Hochsee kannte ich das ja nicht.

Ich machte mich fix fertig, um mir einen Platz zu suchen, andere Perspektiven festzuhalten. Der Blick aus dem Fenster war nett, aber zeigte schonmal nicht die Sonne, die ich ja unbedingt wollte.

Große Auswahl hatte ich nicht. Das Sonnendeck war, aufgrund der niedrigen Brücken auf diesem Teil der Flusskreuzfahrt, gesperrt. Also konnte ich noch links und rechts auf die Balkone oder nach hinten, hinter die Bibliothek. Für diese Aussicht entschied ich mich auch – und ich hatte Glück.

Hinter Wolken konnte man die Sonne erahnen, was ganz schöne Farbspiele gab. Besser hätte es fast nicht laufen können. Die Schleusenwand störte die Idylle etwas, aber das gehört auf einer Flusskreuzfahrt nunmal dazu.

Der erste Blick aus dem Fenster der Rhein Melodie beim 2. Tag meiner Flusskreuzfahrt mit nicko cruises. – Blick auf die Schleuse. (Flusskreuzfahrt-Reisebericht)
Der erste Sonnenaufgang auf meiner Flusskreuzfahrt an Bord der Rhein Melodie von nicko cruises. Leider nicht mit optimaler Perspektive auf die Mosel. (Reisebericht)
Fahrt der Rhein Melodie von nicko cruises in die Schleuse auf der Mosel. (Flusskreuzfahrt-Reisebericht)

Dummerweise überschnitt sich die Sonnenaufgangs-Idylle mit der Frühstückszeit der Gruppe A (coronabedingt wurden die Gäste von nicko cruises in zwei Gruppen für die Essenszeiten eingeteilt). Was war mir wichtiger? Ein ausgiebiges Frühstück oder für euch die schönsten Momente festhalten? Ich entschied mich für die gehetzte Frühstücksvariante und pilgerte erstmal nach vorne in den Salon. Dieser hat rund um die Uhr geöffnet und so hatte ich hier den besten Blick nach vorne. Zugegeben: durch Fenster. Aber es war okay.

Frühstück auf der Rhein Melodie von nicko cruises

Gegen 7.15 Uhr ging es für mich dann doch zum Frühstück. Eine halbe Stunde musste reichen.
Vor dem Restaurant wurde noch schnell die Körpertemperatur gemessen, die Hände desinfiziert und dann ging es wieder an Tisch 5. – Wir waren die letzten der Runde. Waren die anderen einfach alle so hungrig oder Frühaufsteher? Naja okay, ich wollte ja unbedingt noch Fotos machen.

Wie im letzten Teil des Flusskreuzfahrt-Reiseberichtes angekündigt, gab es zum Frühstück ein reichhaltiges Buffet. Ja, das ist auch in Coronazeiten möglich.
Der Unterschied zu sonst bestand darin, dass wir am Buffet bedient wurden, Speisen und Teller also nicht von den Gästen angefasst wurden.

Das hat insgesamt auch ganz gut geklappt, auch wenn es häufig relativ voll war. Der Grund hierfür lag aber nicht selten darin, dass ganz hungrige Mitreisende leider nicht, wie geplant, am Tisch darauf gewartet haben, dass sie abgeholt wurden, sondern sich einfach selbst schonmal ans Buffet gestellt und dort gewartet haben. Planen geht so natürlich nicht und so steht und fällt das Konzept einer Reise auch immer mit den Gästen.
Generell bin ich aber überzeugt davon, dass dieses Konzept funktioniert.


Möchtest Du weitere Informationen zum Thema Flusskreuzfahrten und suchst Du Gleichgesinnte zum Austausch? Dann komm jetzt in unsere Flusskreuzfahrt-Gruppe auf Facebook! Ich freu mich auf Dich!


Bei der zweiten Tischzeit – um das hier schonmal vorweg zu nehmen – merkte man dann allerdings auch deutlich, dass die Kellner ungleich mehr und stressiger arbeiten als sonst. Aber auch das wäre mit einem gesitteten Ablauf und Warten am Tisch sicher anders. Zumindest teilweise.

Beim Buffet selber gab es eine gute Auswahl an Backwaren wie Brot und Brötchen, Wurst, Käse, Gurken, Tomaten und sogar Räucherlachs. Außerdem gab es warme Eierspeisen, Säfte und eine Auswahl an Müsli und Joghurt. Also genau so, dass man nicht zu lange überlegen musste, was man möchte, aber dennoch genug Auswahl hatte.

Kaffee – Filterkaffee – gab es kostenlos am Tisch. Perfekt. Denn ohne Kaffee ist es bei mir morgens eher schwierig. Eigentlich war ich bisher auch immer mit einer Kapselmaschine auf der Kabine verwöhnt, auf die ich hier verzichten musste. War aber machbar.

Landgang in Cochem – vom Flusskreuzfahrtschiff bequem zu Fuß machbar

Gegen kurz vor 8 Uhr legte die Rhein Melodie in Cochem an. Die Anlegestelle ist gegenüber der Altstadt, die man vom Schiff aus aber bequem zu Fuß erreichen kann.

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, schöne Aufnahmen von der Mosel von oben zu machen und hoffte, dass alles zeitlich passte. Das Wetter spielte jedenfalls schonmal mit und so ging es um 8.30 Uhr von Bord.

An der Rezeption tauschten wir noch schnell die Kabinen- gegen die Landgangkarte und los ging es.

Der erste Stopp war der kleine Yachthafen auf der Anlegeseite. Es lebe Google Earth, wo ich mir im Vorfeld bereits alles angesehen hatte.
Von hier aus galt es also erstmal die schöne Moselpromenade und die Häuser der anderen Seite einzufangen. Dann ging es weiter über die Brücke, in Richtung Sesselbahn.

Auf Google sah das alles so weit aus und ich hatte etwas die Hoffnung, dass das alles viel zu lange dauert mit der Bahn. Tat es nicht. Innerhalb von ca. 20 Minuten stand ich also vor der Sesselbahn, dem Ziel, was ich ja eigentlich unbedingt erreichen wollte, um mit ihr hoch zu fahren. Ich wollte ja den Ausblick haben. Da ich aber kein Fan von Höhe und wackeligen Gondelfahrten bin, hätte ich mich am liebsten davor gedrückt.

Es half ja nichts, wir waren pünktlich an der Talstation, die Sonne schien, es rief also quasi alles „los, auf zur Bahn“. Also gut, Sneaker nochmal richtig schnüren – seit wann hatte ich das nicht mehr gemacht? Ich glaub so eng waren die noch nie. Maske an und los gings. Juhuuu. Okay, das Juhuuu streichen wir. Es waren insgesamt die 2 mal schlimmsten 7 Minuten des Jahres für mich, ABER es hat sich gelohnt. Definitiv.

Die Fahrt hoch war teilweise schon etwas wackelig. Leute, die gleichzeitig mit uns gefahren sind, werden sich denken „Echt jetzt? Das war doch nichts“, für mich war es aber wirklich wirklich unangenehm. ABER ich hatte ja ein Ziel. Insgesamt gingen die sieben Minuten gefühlt dann aber doch schneller um. Zum Glück.

Oben angekommen fand man immer wieder Gleichgesinnte, die auch über das Ende der Fahrt erleichtert waren. Und dennoch kann ich diese Fahrt und auch Überwindung jedem empfehlen, denn der Ausblick von oben auf Cochem und die Mosel ist einfach unglaublich schön.
Das entschädigte dann jedenfalls landschaftstechnisch meine ausgefallene Norwegen-Kreuzfahrt dieses Jahr.

Blick auf die Mosel in Cochem, nach der Fahrt mit der Sesselbahn. – Reisebericht des 1. Tages meiner Flusskreuzfahrt mit der Rhein Melodie von nicko cruises.
Blick auf die Mosel in Cochem nach der Fahrt mit der Sesselbahn.

Ich ging oben noch ein wenig weiter, um mehr Eindrücke und Aufnahmen zu bekommen. Ganz bis zum Aussichtspunkt zog es mich dann aber, aufgrund immer stärker werdenden Windes und aufziehender dunkler Wolken, nicht mehr. Ich stattete der Terrasse des Cafés an der Bergstation noch einen Besuch ab und machte mich dann auf den Weg zurück zur Sesselbahn.
Wieder sieben Minuten zittern, während es teilweise relativ windig unterwegs war (ja, ich bin ein Angsthase, was sowas angeht), dann hatte ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen.

Durch die Altstadt von Cochem ging es dann zurück an die Mosel. Die Moselpromenade war ein weiterer Punkt auf meiner Liste und wirklich, es war dort unglaublich schön. Die dunklen Wolken hatten sich nahezu verzogen und die Sonne tat ihr bestes, dass ich mich dort entspannen konnte.

Ehrlich gesagt hätte ich noch Stunden dort in der Sonne auf der Bank verbringen können, aber irgendwann mussten wir zum Schiff zurück. Wir waren schon spät, denn das Mittagessen war für eine Stunde vor dem Ablegen angesetzt. Das war, wie man es auch drehte und wendete, für mich ohnehin knapp. Ich entschied mich dafür, auf das Mittagessen zu verzichten (vier Gänge am Abend waren für mich auch, mit kleinem Snack tagsüber, genug) und etwas mehr Zeit an Land und vor dem Ablegen zu haben.

Also nutzte ich die Gelegenheit, noch ein Stück die Promenade entlang zu laufen, einen Blick von dort auf die Rhein Melodie zu werfen und ging dann über die Brücke zurück ans andere Moselufer.

Hier machte ich noch ein paar letzte Aufnahmen von Cochem und lief dann zurück zum Schiff. Maske auf, rauf auf die Rhein Melodie. Endlich wieder „zuhause“.

An der Rezeption wechselte ich schnell die Landgangkarte gegen die Kabinenkarte. Diese war übrigens wieder frisch desinfiziert. Dann ging es auf die Kabine, um alles unnötige Gepäck dort zu lassen. Insgesamt hatten wir noch ca. eine halbe Stunde bis zum Ablegen. Viel Zeit war also nicht, aber ich hatte es ja nicht weit bis zum Sonnendeck.

Das Sonnendeck war bis zum Abendessen wieder nutzbar – zumindest der mittlere Teil. Das reichte aber aus, um den ersten Abschnitt der Fahrt durch das Moseltal ausgiebig zu genießen.

Es war übrigens die Passage der Flusskreuzfahrt, auf die ich mich im Vorfeld der Reise am meisten gefreut hatte. Und wirklich, ich wurde ganz sicher nicht enttäuscht. Die Landschaft war, vom Flusskreuzfahrtschiff aus betrachtet, wahnsinnig beeindruckend. Die Weinberge, kleine Dörfer, alles passte irgendwie. Und auch die Sonne war wie bestellt. Es hätte nicht besser sein können. Das war also schon mal gelungen.

Blick von der Rhein Melodie von nicko cruises auf die Mosel. / Reisebericht meiner Flusskreuzfahrt, Tag 2
Blick von der Rhein Melodie von nicko cruises auf die Mosel. / Reisebericht meiner Flusskreuzfahrt, Tag 2
Blick von der Rhein Melodie von nicko cruises auf die Mosel. / Reisebericht meiner Flusskreuzfahrt, Tag 2

Kurz vor dem Abendessen hieß es für mich dann „runter vom Sonnendeck“. Zum einen musste ich mich natürlich für das Essen noch ein wenig fertig machen, zum anderen wurde das Sonnendeck auch zeitnah, wieder wegen der niedrigen Brücken auf der Mosel, gesperrt. Also passte das ganz gut. Und ca. zwei Stunden die Fahrt auf dem Sonnendeck zu genießen, waren auch durchaus zufriedenstellend.

Abendprogramm auf der Rhein Melodie

Gruppe A hatte von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr Essenszeit und so genoss ich im Restaurant nicht nur mein Vier-Gänge-Menü, sondern auch den Ausblick auf die Weinberge und die Mosellandschaft durch die schönen großen Panoramafenster. – Ja, die haben mich auf dem Schiff wirklich beeindruckt.

Nach dem Abendessen gab es dann das, was auf Hochsee „Offiziersvorstellung“ heißt. Allerdings natürlich im entsprechend kleineren Rahmen. Genauergenommen ist es auf dem Fluss ein „Willkommensempfang“, bei dem gleichzeitig auch Kapitän, Hotelmanager & Co. vorgestellt werden.
Durch den kleinen Rahmen ist das auf so einem kleine Schiff natürlich etwas weniger Show, aber dafür etwas persönlicher.

Der Empfang fand im Salon – übrigens auch wieder getrennt nach Gruppe A und B – statt. Jeder Gast bekam ein Glas Sekt und nicko cruises Kreuzfahrtleiter Marten verstand es, die Gruppe zu unterhalten.
Nach ca. zehn Minuten war die Vorstellung vorbei und es folgte Tanzmusik mit dem Bordmusiker.

Willkommensempfang auf der Rhein Melodie.

Ich saß noch eine Weile, unterhielt mich mit Tischnachbarn Daniel und beobachtete das Treiben im Salon.
Der Bordmusiker schien ganz gut angenommen zu werden und so füllte sich nach und nach die Tanzfläche, während andere Gäste – ebenso wie wir – einfach die Zeit im Salon genossen.

Durch die großen Panoramafenster konnte man die Mosellandschaft noch ein wenig beobachten. Jedenfalls so lange, bis es dunkel wurde. Anhand von Lichtern erkannte man dann zwar noch Orte und Brücken, der besondere Eindruck der Landschaft musste allerdings bis zum nächsten Tag warten.

Am späten Abend – so lange saßen wir tatsächlich noch im Salon – erreichten wir mit der Rhein Melodie Bernkastel-Kues.
Eigentlich hätten wir in Traben-Trarbach anlegen sollen. Aufgrund von Corona-Bestimmungen war das aber, in unserer Reisezeit, für Kreuzfahrtschiffe nicht möglich. Wir hatten also etwas mehr Zeit auf der Mosel und für mögliche Ausflüge am nächsten Tag ganze zwei Orte, da nicko cruises einen Bustransfer nach Traben-Trarbach organisiert hatte.

Unser Tagesziel Bernkastel kündigte sich durch die beleuchtete Burg an. Immerhin die konnte man auch gut im Dunkeln erkennen. 😊 Wir waren also angekommen.

Die Rhein Melodie blieb über Nacht am Anleger. Für alle die, die in der Nacht vorher durch Motorengeräusche eine unruhige Nacht hatten, war Erholung angesagt. Übrigens die einzige Übernachtung ohne Fahrt auf dieser Reise. Ich für meinen Teil mag es eigentlich, nachts unterwegs zu sein und morgens mit Blick auf die vorbeiziehende Landschaft aufzuwachen. In dem Fall war es dann am nächsten Morgen der Blick auf einen Kinderspielplatz vor dem Kabinenfenster. Aber auch das gehört zur Reise.

Schließlich ging es nach einem aufregenden Tag ins Bett. Irgendwie hatte ich mich ja noch vom Abenteuer Sesselbahn zu erholen. Immerhin konnten wir am nachten Morgen länger schlafen. Wir hatten an diesem Tag die zweite Tischzeit und somit ein Frühstück ab 8.15 Uhr.

Bis dahin träumte ich aber erstmal von lauter wundervollen Eindrücken vom Moseltal.


Die Fotos der Reise stelle ich euch übrigens nach und nach auf meiner Facebook-Seite zusammen. Hier lohnt es sich also reinzuschauen und natürlich freue ich mich, wenn ihr mir dort folgt. So bleibt ihr auch immer informiert.

Wenn ihr Fragen zu Schiff, Reise, nicko cruises oder generell zum Thema Flusskreuzfahrt/Kreuzfahrt habt, meldet euch gerne bei mir. Am besten geht das natürlich auch über meine Social Media Kanäle. Ansonsten gerne auch über E-Mail.

Liebe Grüße, Anja

P.S.: Wie immer freue ich mich, wenn dir der Beitrag gefallen hat und du ihn mit deinen Freunden und Bekannten teilst.

Für weitere Informationen und Impressionen rund um das Thema Kreuzfahrten und Meer, folge mir am besten auch auf Facebook, Instagram, YouTube und Pinterest. So bleibst du immer informiert und du verpasst keinen der nächsten Inhalte.

Weiterführende Informationen zum Reiseveranstalter und allen angebotenen Reisen findest du hier (klick).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.