Vorfreudefahrt mit der Mein Schiff 2 | Reisebericht Teil 2: Seetag

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Nachdem wir das kalte Bremerhaven am Vorabend mit der neuen Mein Schiff 2 verlassen hatten, schloss sich der erste Seetag der Vorfreudefahrt an. Zeit genug, das Schiff zu entdecken und überhaupt erstmal richtig anzukommen. Und das schöne Designerschiff von TUI Cruises hielt genug bereit, um einen Seetag nicht langweilig werden zu lassen.
Was genau es zu entdecken gab und welche Lieblingsplätze ich an Bord für mich ausgemacht habe, erfahrt Ihr hier, im zweiten Teil des Kreuzfahrt-Reiseberichtes der Vorfreudefahrt mit der neuen Mein Schiff 2.

Guten Morgen am Seetag auf der neuen Mein Schiff 2

Der zweite Tag der Vorfreudefahrt mit der neuen Mein Schiff 2 im Januar 2019 begann für mich relativ spät.
Erst gegen kurz vor 9 Uhr ging es für mich aus dem Bett. Ungewöhnlich für mich, wenn ich auf einer Kreuzfahrt bin. Irgendwie war der Tag vorher doch relativ anstrengend.

Ich machte mir meinen Kaffee mit der Kapselmaschine, die ja bei TUI Cruises fest zu jeder Kabinenkategorie gehört. Gerade rechtzeitig, um dann die Durchsage des Kapitäns zu hören.
Wie gewohnt, nahm er sich viel Zeit, um einiges zu erklären, was mit Schiff und Reise zu tun hatte.
So ganz nebenbei erwähnte er dann noch, dass es relativ kalt und etwas windig sein sollte.

Ich machte mich fertig, fing noch kurz ein paar Eindrücke vom Balkon der Kabine ein, um Euch auf meinem Instagram-Kanal auf dem Laufenden zu halten und dann ging es zum Frühstück.

Wir entschieden uns für ein Frühstück im Esszimmer. Das wollte ich auf dieser Reise ohnehin ausprobieren und da wir relativ spät dran waren, hatten wir auch keine große Auswahl an Restaurants mehr.
Ein bisschen hatte ich Angst, dass es deshalb im Esszimmer überfüllt sein könnte, aber weit gefehlt.

Wir wurden freundlich empfangen, warteten noch einen kurzen Augenblick mit bestem Blick aus dem Diamanten, bis der Tisch für uns eingedeckt war und hatten dann einen großartigen Platz direkt am Fenster. Besser hätte dieser erste richtige Tag an Bord nicht anfangen können.

Das Frühstück im Esszimmer ist sicher längst kein Geheimtipp mehr. Für 6 Euro Zuzahlung (Stand 01/2020 – das Restaurant gehört nicht zum Premium alles inklusive-Konzept) erhaltet Ihr hier ein wirklich vielfältiges Frühstück mit so ziemlich allem, was man sich so wünscht. Käse- und Wurstauswahl, Fisch, Brot, Brötchen, Joghurt, Kaffee oder Kaffeespezialitäten, Eierspeisen, frisch gepresstem Orangensaft usw. usw.

Insgesamt verbrachten wir ca. 1,5 Stunden damit so wirklich in Ruhe in den Tag zu starten.

Schiffsrundgang & Designer-Bars

Entspannt und gestärkt ging es danach eine Runde übers nagelneue Kreuzfahrtschiffes. Hier gab es jede Menge zu entdecken und die Mein Schiff 2 sollte wirklich an jeder Ecke ihrem Image als Designerschiff gerecht werden.

Wir schauten uns zunächst ein wenig im Diamanten um, der, durch die größeren Glasflächen als auf der Mein Schiff 3 bis 6 noch etwas heller wirkte. Hier hätte ich Stunden bleiben können. Aber das Schiff hatte ja mehr zu bieten als nur einen schönen Diamanten. Also arbeiteten wir uns weiter nach vorne.


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Neben dem Tag & Nacht Bistro im Gartenpart-Stil, von dem ich bereits seit dem Anreisetag begeistert war, interessierte mich vor allem die Schau Bar. Diese Bar ist der zweite von Star-Designer Werner Aisslinger gestaltete Bereich und soll die Gäste ein bisschen in die Karibik entführen.

Und vielleicht ist diese Bar sogar der Platz auf dem neuen Wohlfühlschiff, der mich am meisten überrascht hat. Das gemütlich-wohnliche Ambiente kam für mich auf den Fotos, die ich bis dahin gesehen hatte, nicht so richtig rüber. Aber sie ist schön geworden, die Schau Bar. Auch wenn ich generell auf jedem Mein Schiff-Kreuzfahrtschiff wirklich wenig Zeit in dieser Bar verbringe.

Weiter ging es zu den Shops. Hier finde ich, gerade auf Mein Schiff Kreuzfahrten, eigentlich immer was. Und auch dieses mal wurde die imaginäre Einkaufsliste immer länger, je mehr Minuten ich in dem Shop verbrachte.

Letztlich entschied ich mich für drei Tassen, eine Cap und ein Buch. Normalerweise kaufe ich häufig erst später auf der Reise. In dem Fall war es rückblickend aber gut, dass ich sofort etwas mitgenommen habe, da am letzten Seetag der Reise zwei der drei Tassenfarben bereits ausverkauft waren.

Damit war die temporäre Kaufsucht gestillt und es ging weiter übers Schiff und schließlich wieder zur Kabine.

Mittlerweile war es früher Nachmittag und wir beschlossen, eine Kleinigkeit im Tag & Nacht Bistro zu essen. Dieses Restaurant wollte ich unbedingt ausprobieren, da auch dieses von Werner Aisslinger gestaltet worden war und ich vom ersten Moment an absoluter Fan des Gartenparty Designs war.

Natürlich ist das Angebot hier genau so, wie es im Tag & Nacht auf den anderen Mein Schiff Kreuzfahrtschiffen auch ist. Aber das Ambiente ist für mich einmalig. Und das ausgerechnet bei einem Design, das es so nur auf dem TUI Cruises Designerschiff gibt.

Pooldeck im Winter und wie störend ist eigentlich die Joggingstrecke auf der Mein Schiff 2?

Der Weg hoch an Deck führte uns an unserer Kabine auf Deck 6 vorbei. Natürlich, denn ohne dicke Winterjacke war an Rausgehen nicht zu denken und wir wollten uns ja die Außendecks ansehen.
Also dick einpacken und los.

Das Pooldeck begrüßte uns mit der gewohnten Ansicht des 25 Meter Pools. Immer wieder auf der Reise sah man dort übrigens Gäste, denen die Kälte außerhalb des Wassers nichts auszumachen schien und die munter im Pool ihre Bahnen zogen.
Ich jedenfalls war froh über meine dicke Jacke, denn es war kalt und windig. Wenn auch, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, vergleichsweise angenehm.

An der Eis Bar vorbei, die aber, wie bei den Witterungsbedingungen alle Bars draußen, geschlossen hatte, ging es zur Lagune.
Diese ist, wie bei allen Mein Schiff Kreuzfahrt-Neubauten ab der Mein Schiff 5, nicht überdacht, weshalb es über den Whirlpools nur so dampfte. Machte aber einen guten Eindruck. Und auch die Lagune an sich gefiel und gefällt mir gut.
Auch die Whirlpools waren sehr oft auf der Reise übrigens belegt. Was da ist, muss ja auch genutzt werden. Mir wäre es trotzdem viel zu kalt gewesen, wenn ich aus dem Wasser gekommen wäre. Nutzt Ihr Pool und Whirlpools auch bei eisigen Temperaturen?

Blick auf die Joggingstrecke der neuen Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 von TUI Cruises
Die Joggingstrecke auf der Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 bietet Abwechslung auf der Runde und dient gleichzeitig als netter Aussichtspunkt außerhalb der Joggingzeiten.

Das eigentlich Objekt der Begierde war aber die Joggingstrecke. Also ging es vorbei an der Arena, die ich zu dem Zeitpunkt irgendwie gar nicht richtig beachtet hatte (Wieso eigentlich nicht?) direkt nach ganz hinten.

Die Joggingstrecke auf der Mein Schiff 2 ist, ebenso wie die auf der baugleichen Mein Schiff 1, sowohl für alle Sportbegeisterten, als auch für diejenigen, die den Blick aufs Meer lieben, interessant.
Natürlich gilt sie in erster Linie dem Sport und bietet hier, mit ihrer Steigung, einen spannenden Streckenverlauf, den so nur wenige Schiffe bieten. Da wird aus der morgendlichen (oder abendlichen) Joggingrunde endlich mal mehr als nur ein reines im Kreis laufen.

Aber auch für diejenigen, die sich an Bord nicht zwangsläufig sportlich betätigen möchten, ist die Joggingstrecke ein kleines Highlight: Von hier aus hat man einen wirklich guten Blick aufs Meer oder auf Destinationen, die man gerade verlässt.
Auf meiner Reise mit der Mein Schiff 1 auf die Ostsee war das z.B. der Hotspot für Fotografen, die den Sonnenaufgang in Stockholm fotografieren wollten.
Dieses Design hat sich also wirklich gelohnt.

Kleiner Wermutstropfen ist, dass eben diese Joggingstrecke jetzt den Blick aus der Außenalster Bar aufs Meer etwas verdeckt und deshalb die „Nähe zum Meer“ etwas fehlt. So jedenfalls war es häufig in Foren und Gruppen zu lesen. Und auch das habe ich natürlich gecheckt.

Die Joggingstrecke führt von der Steuerbordseite des Schiffes von Deck 14 hoch auf die Backbordseite auf Deck 15 und dort wieder herunter auf Deck 14. Eben dieser Anstieg von Deck 14 auf Deck 15 führt logischerweise dazu, dass die hinter der Außenalsterbar verlaufende Joggingstrecke einem Teil der Tische die Sicht nach hinten aufs Meer nimmt. Das ist, soweit ich das beurteilen konnte, allerdings lediglich bei den Tischen auf der rechten Seite, also steuerbord, der Fall.
Alle diejenigen, die auf der anderen Seite einen Platz am Tisch finden, haben lediglich die Beeinträchtigung in Richtung der Joggingstrecke. Die Sicht gerade nach hinten ist hier ungetrübt.

Ob man deshalb jetzt von der fehlenden Nähe zum Meer sprechen kann, sei jedem selber überlassen. Meiner Meinung nach ist diese Nähe, durch die relativ weit nach hinten (also eigentlich nach vorne zur Schiffsmitte) gesetzte Terrasse ohnehin hinfällig. Diese beinahe direkte Nähe zum Meer findet man ein Deck tiefer, im Außenbereich des Anckelmanns bzw. des Fischmarkts.

Aber wie auch immer man die Aussicht von der Außenalsterbar bewerten möchte, an diesem Tag gab es für mich keine Gelegenheit, diesen Platz weiter auszuprobieren. Ein bisschen schade, aber das war bei einer Kreuzfahrt auf der Nordsee im Januar wohl zu erwarten.

Die TUI Bar als neue Lieblings-Bar und wie ist eigentlich die Ruhepol Bar & Lounge?

Irgendwie war ich auch froh, als ich dann wieder im Schiffsinneren war und so ging es, nachdem wir die Jacke zurück zur Kabine gebracht hatten, erstmal in die TUI Bar. Wir hatten Glück und fanden direkt einen Platz am Fenster. Perfekt. Die Bar gefiel mir und der Platz erstrecht. Und so kam ein heißer Latte Macchiato gerade recht, um gemütlich, hinter dem Fenster, etwas aufs Meer zu schauen.

Die TUI Bar, die ich auf meinen bisherigen Mein Schiff Reisen kaum beachtet hatte, wurde auf dieser zu einer meiner Lieblings-Bars an Bord. Und so hätte ich hier wirklich Stunden sitzen können.

Aber irgendwann gab es ja wieder Abendessen. Ihr kennt das …

Wir beschlossen, wie so oft, wieder im Buffetrestaurant Anckelmanns zu essen. Ich mag dieses ungezwungene, lockere immer lieber als ein am Platz Service, auch wenn ich die Fisch-Restaurants an Bord der Mein Schiff Flotte auch gerne nutze. Aber am Buffet entscheide ich, wann ich wie lange esse. Das bringt für mich und meine Planung immer mehr Vorteile als ein Bedienrestaurant.

Wir gingen, nur um uns diesen Bereich auch angesehen zu haben, über die Treppe in der TUI Bar noch ein Deck tiefer. Hier findet Ihr die Rezeption, die Saft Bar und die Thalia Leselounge. Alles auch hell und gemütlich gestaltet und ein Platz, an dem es sich aushalten lässt.
Auch die Idee mit der Leselounge mag ich sehr, die sich dort unten wirklich gut ins Gesamtbild einfügt und genug Ruhe zum Lesen bietet. – Wenn auch ohne Meerblick.

Im Anckelmanns war es, wie gewohnt, relativ voll. Aber das Schiff war auf dieser Reise nicht ausgebucht und so fanden wir, ohne wirklich langes Suchen, einen Platz.
Die Auswahl am Buffet war für mich groß genug. Egal, was an vielen Stellen gesagt und geschrieben wird: In diesem Restaurant findet sicher jeder etwas, das ihm schmeckt. Dass sich die Angebotenen Speisen an verschiedenen Stationen wiederholen, sehe ich dabei auch nicht als Nachteil. Im Gegenteil: Wenn es voll ist, zahlt sich das aus.

Wir ließen uns Zeit mit dem Abendessen. Der Abend war nicht groß verplant und so genossen wir die Zeit ausgiebig zu speisen.

Der Weg zurück führte uns dann nochmal übers Deck. Es war eiskalt, vor allem ohne Winter-, wenn auch mit dicker Polarfleecejacke. Aber das schön beleuchtete Pooldeck und die mystisch dampfenden Pools lockten irgendwie.

Außerdem wollten wir in der Ruhepol Bar & Lounge noch etwas trinken gehen.

Dort angekommen, war ich dann doch froh, wieder im Warmen zu sein. Wir fanden einen Platz in zweiter Reihe – was bei der Dunkelheit draußen ja ohnehin eher zweitrangig war – und bestellten uns noch einen Cocktail.

Blick in die Ruhepol Bar & Lounge auf der neuen Mein Schiff 2 von TUI Cruises
Die Ruhepol Bar & Lounge bietet sich vor allem zum Abschalten an. Hier kann man gut lesen oder den Blick aufs Meer genießen.

Was ich an der Ruhepol Bar & Lounge auf der Mein Schiff 2 und Mein Schiff 1 wirklich mag ist, dass sie ihrem Namen voll und ganz gerecht wird. Wo es in anderen Bars stimmungsvoll und lauter zu geht, genießt man hier seine Ruhe. Teilweise ganz ohne, teilweise mit leiser Chill-Out-Musik.
Hier kann man wirklich abschalten und ganz in Ruhe den Blick übers Meer schweifen lassen. Also wenn es hell ist, versteht sich von selbst.
Auch zum Lesen oder Schreiben ist es hier wirklich optimal.

Nach zwei Cocktails war es für uns Zeit auf die Kabine zu gehen. Ich bin generell nicht der Nachtschwärmer und am nächsten Tag hatte ich viel vor. Ich wollte ein paar Aufnahmen vom Schiff machen und mir ein bisschen Zeebrugge ansehen – die erste Destination der Vorfreudefahrt mit der neuen Mein Schiff 2.

Auf der Kabine angekommen war, wie von TUI Cruises gewohnt – und ich liebe es – unser Bett für die Nacht fertig gemacht und das Bordprogramm für den nächsten Tag aufs Bett gelegt.

Das Durchblättern und checken der Programmpunkte verwarf meinen Plan für den nächsten Tag. Aufnahmen vom Schiff würde ich zu genüge machen, das stand Fest. Der Landgang war bereits an diesem Abend gedanklich aber schon gestrichen.


Was mich am nächsten Tag an Bord der neuen Mein Schiff 2 erwartete und ob sich das an Bord bleiben wirklich gelohnt hat, erzähle ich Euch im nächsten Teil des Reiseberichtes meiner Vorfreudefahrt mit der neuen Mein Schiff 2.


Habt Ihr Fragen zur Mein Schiff 2 oder zur Mein Schiff Flotte generell? Dann schreibt mir gerne in die Kommentare oder kontaktiert mich per Mail oder über meine Social Media Kanäle.

Liebe Grüße, Anja

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