nickoSPIRIT Schiffs-Portrait: So schön ist das neue nicko cruises Flusskreuzfahrt-Schiff

Keine Spur von altbackener Flusskreuzfahrt: Die nickoSPIRIT hat alles, was man für eine moderne, entspannte Schiffsreise benötigt.
Werbung

Hallo ihr Lieben,
mit dem Start der Flusskreuzfahrt-Saison 2021 bringt nicko cruises auch endlich den lang erwarteten Neubau nickoSPIRIT auf große Fahrt. Seit dem 9. Juni fährt das auffällige und moderne Schiff für den Stuttgarter Kreuzfahrt-Spezialisten auf Rhein und Nebenflüssen.
Ich durfte auf der zweiten Reise der nickoSPIRIT für vier Tage, auf Einladung, an Bord, um mir das Schiff näher anzusehen. Heute stelle ich euch den Flusskreuzfahrt-Neubau vor.

Allgemeine Informationen zur nickoSPIRIT

Die nickoSPIRIT bietet auf insgesamt 110 Metern Länge und 11,4 Metern Breite Platz für alles, was man von einem modernen Flusskreuzfahrtschiff erwartet. Bis zu 170 Passagiere genießen hier helle, lichtdurchflutete und modern gestaltete öffentliche Bereiche und Kabinen.

An Bord könnt ihr eure freie Zeit dann wahlweise auf dem großzügigen Sonnendeck, in der Panorama-Lounge, im Sport- und Spa-Bereich oder in einem der drei im Preis inkludierten Restaurants verbringen. Wer ein bisschen Zeit für sich haben möchte, zieht sich einfach in seine helle und modern gestaltete Kabine zurück. Und auch von hier hat man, zumindest auf dem Mittel- und Oberdeck, einen herrlichen Blick nach draußen.

Die nickoSPIRIT verfügt über drei Decks zzgl. Sonnendeck. Alle Decks, mit Ausnahme des Sonnendecks, sind mit einem Fahrstuhl verbunden. Das Sonnendeck ist ausschließlich über Treppen zu erreichen. Einen Treppen-Lift, wie man ihn von manch anderem Flusskreuzfahrtschiff kennt, gibt es hier nicht.

Das Hauptdeck, ganz unten, beherbergt dabei die günstigste Kabinenkategorie – mit Kabinen deren Fenster nicht zu öffnen sind – und den Sport- und Spa-Bereich.
Auf dem Mitteldeck findet ihr dann bereits Kabinen mit großer Panoramafront, die ihr zu einem Juliet-Balkon absenken könnt. In den öffentlichen Bereichen befinden sich hier Rezeption und Information sowie, ganz vorne, das Restaurant „SPIRIT“ – das Hauptrestaurant der nickoSPIRIT.

Das Oberdeck umfasst weitere Kabinen mit absenkbarer Panoramafront. Außerdem befindet sich hier im Heck das Restaurant Mario’s Grill, das auch über eine kleine Außenterrasse verfügt. Weiter vorne gibt es auf diesem Deck die Panorama-Lounge und das vielleicht besonderste Restaurant an Bord, das „The Garden“. Ganz vorne findet ihr dann hier noch die Bug-Terrasse, die euch zu den Seiten hin, durch eine Glasfront, vor Wind schützt und so über lange Zeit im Jahr ein warmes Sommerfeeling bietet.

Ganz oben befindet sich natürlich auch auf der nickoSPIRIT ein Sonnendeck, das über nahezu die gesamte Schiffslänge reicht und viel Platz für Entspannung bietet.

Wer mit der nickoSPIRIT reist, zahlt seine Bordrechnung, am Ende der Reise, übrigens ganz bequem in Bar, mit EC-Karte oder Kreditkarte (VISA oder Mastercard).


Möchtest du dich mehr über das Thema Kreuzfahrten austauschen, deine Erinnerungen teilen und dich gemeinsam mit vielen netten Leuten auf deine nächste Reise vorbereiten? Dann komm in unsere Facebook-Gruppen. Ich freu mich auf dich!


Rezeption & Atrium

Wenn ihr eure Reise mit der nickoSPIRIT beginnt, führt euer erster Weg ganz sicher zur Rezeption, wo alles für die Einschiffung geregelt wird.
Die Rezeption liegt auf dem Mitteldeck, im Atrium, im mittleren Bereich des Schiffes. Durch große Glasfronten ist dieser Bereich schön hell und lichtdurchflutet und ihr habt – auch von den dort gestellten Sitzmöglichkeiten – einen wirklich großartigen Blick auf die vorbeiziehende Flusslandschaft. Warme Holz- und Naturtöne lassen den Raum angenehm wohnlich wirken und irgendwie fühlt man sich direkt wohl.

Indirekte Beleuchtungs-Installationen und eine Treppe aus Glas- und Metallellementen lässt für den ersten Eindruck übrigens keinen Zweifel: Die nickoSPIRIT steht für eine moderne, jüngere Flusskreuzfahrt und lässt das ehemalige angestaubte Flusskreuzfahrt-Image weit hinter sich.

Neben der Rezeption befindet sich in diesem Bereich außerdem noch ein kleiner Bordshop für Souvenirs. Und, wer aus verschiedenen Gründen von hier aus nicht mehr vor einem Landgang zur Kabine möchte, kann hier auch die öffentlichen Toiletten nutzen, die sich ebenfalls in diesem Bereich befinden.

Über die oben angesprochene Treppe mit Milchglasstufen erreicht man von hier aus das Hauptdeck mit Kabinen und Sport- und Spa-Bereich, aber auch das Oberdeck mit Restaurants, Bar & Lounge, der Sonnenterrasse im Bug und weiteren Kabinen.

Im oberen Bereich des Atriums befindet sich außerdem der Schreibtisch, also das „Büro“ der Kreuzfahrtleitung. Hier habt ihr dann, gut erreichbar, euren Ansprechpartner für alle Fragen zur Reise und zum Veranstalter.

Nicht ganz unwichtig für alle, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind: Alle Decks, mit Ausnahme des Sonnendecks, sind über einen Fahrstuhl erreichbar. Auch diesen findet ihr im Atrium, also in der Mitte des Schiffes und, natürlich praktischerweise, im Eingangsbereich.

Restaurants & Restaurant-Konzept der nickoSPIRIT

Wer bisher mit nicko cruises auf dem Fluss unterwegs war, der kennt – mit Ausnahme der nickoVISION – in der Regel feste Tischzeiten und einen festen Platz im Restaurant. Das ist auf der nickoSPIRIT anders.
Insgesamt könnt ihr euch zu den Essenszeiten zwischen zwei (Frühstück und Abendessen) bzw. drei Restaurants (Mittagessen) entscheiden, die ihr dann, innerhalb von (bei uns waren es) zwei Stunden, aufsuchen könnt. (Bei Reisen mit Corona-Infektionsschutz-Konzept sind nur das Hauptrestaurant SPIRIT und das Mario’s Grill geöffnet. Die Möglichkeit im „The Garden“ zu frühstücken oder zu Mittag zu essen fällt also weg.)
Ich war bei meinem Kurzbesuch an Bord in ca. 1 Stunde mit dem Essen fertig, sodass man sich seine Zeit hier ganz gut einteilen kann.

Einen festen Tisch gibt es, aufgrund des Konzeptes, logischerweise nicht. Beim Besuch des Mario’s Grill, im Heck des Schiffes, wird allerdings bei der von nicko cruises gewünschten Reservierung, der Tisch festgelegt.

Hauptrestaurant „SPIRIT“

Das Restaurant „SPIRIT“ befindet sich vorne auf dem Mitteldeck. Es ist das Hauptrestaurant des Schiffes und für das Frühstück, Mittagessen sowie Abendessen geöffnet.
Mittag- und Abendessen werden dabei am Platz serviert. Das Frühstück findet in Buffetform statt – auch mit Corona-Infektionsschutzkonzept (dann mit FFP2-Maske und Einweg-Handschuhen).

Die Einrichtung des Hauptrestaurants ist genauso modern wie das komplette Schiff auch. Wer hier einen einheitlichen Einrichtungs-Stil erwartet, wird allerdings erstmal staunen. Insgesamt gibt es verschieden gestaltete Bereiche, die aber insgesamt alle gut miteinander harmonieren.

Mittig ist das SPIRIT durch eine Raumtrenner in zwei Hälften geteilt, die jeweils nahezu identisch gestaltet sind.
An jeder Seite des Raumtrenners befindet sich eine lange, durchgehende Sitzbank, die – gemeinsam mit Tischen und den zugehörigen Stühlen auf der gegenüberliegenden Tischseite – den ersten Bereich des Restaurants bildet. Übrigens den, der am weitesten von der Fensterfront entfernt ist.
Durch die schönen großen Fenster – auch hier im Hauptrestaurant – hat man aber auch von hier noch einen relativ guten Blick nach draußen. Und die Bänke sind einfach wirklich bequem.

Wer auf die Bank nicht verzichten möchte, aber lieber etwas näher am Fenster sitzt, der hat die Gelegenheit im hinteren Bereich des Restaurants in „1. Reihe“ Platz zu nehmen. Denn hier gibt es, auf beiden Seiten, weitere Sitzbereiche mit (nicht komplett durchgehenden) Bänken mit Blick aus dem Fenster sowie zugehörigen Stühlen auf der anderen Tischseite. Hier habe ich persönlich übrigens am liebsten gesessen. Bequem mit perfekter Aussicht – besser geht es eigentlich nicht.

Wenn ihr euch jetzt vielleicht daran stört, dass bei diesen Sitzgruppen immer nur der auf der Bank den Blick nach draußen hat, dann hält das Restaurant SPIRIT für euch im vorderen Bereich noch Tische mit seitlichem Blick aus dem Fenster bereit. Von hier hat jeder am Tisch einen guten Blick nach draußen, ohne sich komplett vom Tisch wegdrehen zu müssen. Da diese Tische etwas enger stehen als die mit den Bänken, sorgen hier Raumtrenner für etwas Privatsphäre zwischen den Einheiten – ohne dabei eine mögliche Kommunikation zwischen den Gästen zu stören.

Der Großteil der im Restaurant platzierten Tische ist für zwei bis vier Personen ausgelegt. Natürlich kann man nebeneinanderliegende Tische auch als größere Gruppe nutzen. Wem das nicht reicht, der findet an größeren Runden Tischen im Restaurant seinen Platz. Hier können insgesamt sechs Personen an einem Tisch essen.

Insgesamt sind alle Tische so angeordnet, dass man mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch kommen kann, aber nicht muss. Auf meiner Reise war das aber ein Selbstläufer mit durchweg angenehmen Mitreisenden.

Restaurant „The Garden“

Das vielleicht besonderste Restaurant an Bord der nickoSPIRIT ist das „The Garden“ vorne auf dem Oberdeck. In angenehm heller Wintergarten-Atmosphäre könnt ihr hier frühstücken oder zu Mittag essen. – Jedenfalls dann, wenn die Infektionsschutz-Konzepte das wieder zulassen. Auch Kaffee und Kuchen sowie den Mitternachts-Snack gibt es hier. Da ich auf meinem Kurzbesuch die „Zwischenmahlezeiten“ verpasst habe, konnte ich selber das „The Garden“ bisher nicht ausprobieren. Angesehen habe ich es mir aber für euch. – Nicht zuletzt auch, weil es zu nicht-Restaurantzeiten in die Lounge und Bar integriert ist.

Große Fenster zu allen Seiten sowie ein Glasdach durchfluten den Raum mit Tageslicht, was wirklich nochmal mehr zum Verweilen einlädt. Nach vorne raus schaut ihr von hier übrigens direkt auf die Bug-Terrasse – und dadurch dann auch raus in Fahrtrichtung. In diesem besonderen Restaurant entgeht euch also garantiert nichts.

Komplettiert wird diese (Winter-)Garten-Atmosphäre durch eine stimmige, moderne Einrichtung mit Holztischen Bänken, Geflechtstühlen, aber auch einer Theke mit Barhockern. Für Abwechslung ist also auch hier wieder gesorgt. Helle Holztöne und warme Farben lassen alles ingesamt wohnlich wirken. Ein Pflanzkübel in der Mitte des Raumes sowie der Holzboden (oder Boden in Holz-Optik) bringen noch etwas mehr Gartenflair. Insgesamt ein Restaurant, das, wenn es genutzt werden kann, sicher gerne besucht wird.

Mario’s Grill

Mario’s Grill befindet sich auf dem Oberdeck am Heck der nickoSPIRIT. Das Konzept des Grill-Restaurants kennt ihr vielleicht bereits von der nickoVISION, wo es das Mario’s Grill ebenfalls gibt. Wer hier essen möchte, sollte vorab einen Tisch reservieren. Ein Essen ohne Vorabreservierung ist hier eher nicht möglich. Dafür speist man hier aber in ganz besonderem Ambiente.

An drei Seiten eingefasst von Raumhohen Fensterfronten hat man vom Mario’s Grill einen perfekten Rundblick auf alles, was die nickoSPIRIT auf ihrer Fahrt passiert oder hinter sich lässt. Entschleunigender geht es kaum.

Dabei sorgt das moderne Interieur in Braun- und Grautönen dafür, dass zusätzliche Wohlfühlatmosphäre aufkommt und das Essen eigentlich gar nicht lange genug dauern kann.

Bänke scheinen auf der nickoSPIRIT ein Thema zu sein, das sich durchs gesamte Schiff zieht. – Und das in einer durchaus gelungenen Art. Denn auch im Mario’s Grill ist gegenüber der rückwärtigen Fensterfront anstatt der Stühle eine lange, durchgehende Bank platziert. Von hier hat man vielleicht den perfekten Blick nach draußen.

Wer nicht auf einer Bank – oder näher am Fenster – sitzen möchte, der findet Platz an einem der 4er oder 2er Tische. – Wahlweise an den seitlichen Fenster-Fronten oder mittig, an runden Tischen, vor dem Fenster zum Heck.

Der Clou am Mario’s Grill ist übrigens, dass sich die hintere Glasfront nahezu komplett öffnen lässt. Und davon wird, bei schönem Wetter, selbstverständlich auch Gebrauch gemacht. So sitzt man dort, statt in einem geschlossenem Raum, angenehm an der frischen Luft. – Eine willkommene Alternative zu den geschlossenen anderen Restaurants.

Ebenso wie das gleichnamige Restaurant auf der nickoVISION verfügt das Mario’s Grill auch auf der nickoSPIRIT übrigens über eine offene Küche. Diese ist von den Tischen zwar nur bedingt einsehbar, dennoch bietet sie, bereits beim Betreten des Restaurants, einen Einblick auf das, was euch dann später am Tisch erwartet.

Panorama-Lounge + Bibliothek

Die Panorama-Lounge ist wohl der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Flusskreuzfahrtschiffes. Hier spielt sich sozusagen das Leben ab. Nachmittags gemütlich einen Kaffee trinken, abends den Tag ausklingen lassen, Veranstaltungen besuchen und einfach die vorbeiziehende Flusslandschaft genießen. Und so ist es natürlich auch auf der nickoSPIRIT.

Ebenso wie auch das Hauptrestaurant „SPIRIT“ ein Deck tiefer, ist auch die Panorama-Lounge mittig durch einen Raumtrenner in zwei nahezu identische Seiten geteilt. Und auch hier befindet sich an jeder Seite jeweils eine durchgängige, lange Sitzbank mit dazugehörigen Tischen und Stühlen/Sesseln.
Aus dem Raumtrenner können, für Präsentationen o.ä., übrigens Flachbildschirme herausgefahren werden, die ansonsten unsichtbar in der Konstruktion verschwinden. Während der Fahrt werden diese Screens häufig auch einfach für Routenkarten verwendet, die euch zeigen, wo ihr mit der nickoSPIRIT gerade seid.

An der großen Fensterfront hingegen befinden sich ebenfalls Sitzgruppen, die jeweils aus zwei Sofas, zwei Sesseln, einem großen Beistelltisch und zwei Sitzwürfeln, die optional unter dem Tisch hervorgezogen werden können, bestehen. Insgesamt ein gut durchdachtes Konzept.

Getanzt werden kann auf der nickoSPIRIT natürlich auch. Und zwar ganz vorne, noch vor dem Raumtrenner. Dort befindet sich eine kleine Tanz- bzw. Aktionsfläche und auch der Bereich für den Bordmusiker. Anders als von anderen Schiffen gewohnt, sind Keyboard & Co. dort hinter einem fest installierten Pult versteckt. Optisch macht das natürlich einiges her.
Kleines Gimmick in dem Bereich ist sicher die indirekt beleuchtete Rückwand, die – je nach Einstellung – sogar die Farbe wechselt.

Läuft man weiter durch, in Richtung Bug, so kommt man mehr oder weniger nahtlos ins „The Garden“. Durch Glastüren kann man die beiden Räume voneinander trennen, was – so denke ich – gemacht wird, wenn das „The Garden“ als Restaurant genutzt wird. Auf meiner Reise waren die Türen dort durchgängig offen.

Bibliothek

Ganz vorne, gegenüber des Eingangs, befindet sich in einer Ecke die Bordbibliothek.

Neben einem Bücherregal, in dem sich zu normalen Zeiten Bücher und Gesellschaftsspiele befinden, gibt es hier einen Tisch mit sechs Plätzen – drei Stühle und einer Bank – an dem ihr z.B. mit anderen spielen könnt. Außerdem stehen am Fenster nochmal zwei Sessel mit einem kleinen Beistelltisch.
Coronabedingt ist das Bücherregal auf den aktuellen Kreuzfahrten leider nicht gefüllt. Nutzen könnt ihr die Bibliotheks-Ecke natürlich trotzdem.

Der Bibliotheks-Bereich geht nahtlos in die Panorama-Lounge über. Es gibt hier also keine bauliche Abtrennung. Das heißt natürlich auch, dass es hier nur ruhig ist, wenn in der Lounge keine Veranstaltung stattfindet. Sollte es euch hier zu laut sein, findet man aber sicher auch so an Bord noch genug Plätze, die in dem Moment ruhiger sind.

Sport & Spa

Ob man auf einem Flusskreuzfahrtschiff, auf dem der Platz ohnehin schon beschränkt ist, einen Sport- und Spa-Bereich benötigt, daran scheiden sich sicher die Geister. Ich persönlich finde es ganz angenehm, zumindest die Möglichkeit angeboten zu bekommen.
Die nickoSPIRIT bietet beides – wenn auch, aus Platzgründen, in reduzierter Form. So habt ihr im Sportbereich die Gelegenheit für ein Cardio-Training auf Ergometer und Sitz-Ergometer. Ein Laufband, wie man es von anderen Schiffen schonmal kennt, gibt es hier nicht. Auch Möglichkeiten für ein Krafttraining, wie Kurzhanteln o.ä., stehen bisher nicht zur Verfügung.

Vom Design her muss sich der kleine Raum, der direkt am Treppenaufgang auf dem Hauptdeck liegt, definitiv nicht verstecken. Passend zu den schwarzen Stahlträgern, die sich durchs angrenzende Atrium ziehen, wird hier der Eindruck erweckt, man trainiere in einer alten Industriehalle. Schön gemacht für meinen Geschmack.

Tageslicht fällt durch ein Bullauge, das sich leicht vor den Ergometern befindet. Um den Raum optisch größer wirken zu lassen, stehen diese übrigens vor einer Spiegelwand.

Neben einer Sitzgelegenheit hinter den Sportgeräten befindet sich von hier dann außerdem der Zugang zum Spa-Bereich, zu dem auch ein Whirlpool gehört.
Während meines Kurzbesuchs an Bord war dieser Bereich leider, coronabedingt, geschlossen und wurde anderweitig genutzt. So muss ich euch den Blick hierhin leider nachreichen, werde das aber umgehend tun, sobald ich die Gelegenheit dazu habe.

Bug-Terrasse

Die Bug-Terrasse ist der Teil des Schiffes, der der nickoSPIRIT die markante Form gibt. Auffällig ist sie also bereits von außen. Und an Bord? Hier ist sie, gemeinsam mit der Panorama-Lounge und dem „The Garden“, vielleicht so etwas wie das Herzstück des Schiffes. Denn auch wenn alle Bereiche des nicko cruises Flusskreuzfahrt-Neubaus modern und sehr ansprechend gestaltet sind, so hat diese Terrasse nochmal zusätzlich etwas Besonderes.

Hohe Glasfronten fassen die Terrasse links und rechts ein und bieten euch hier, auch bei etwas windigerem Wetter, einen schönen Ort zum Entspannen. Durch die hohen Fenster verpasst ihr hier definitiv keine Besonderheiten der Reisestrecke und das, am besten Platz, nämlich ganz vorne in Fahrtrichtung.

Und von hier aus sind nicht nur die Flussabschnitte ein echtes Highlight. Auch Schleusenvorgänge lassen sich hier entspannt beobachten. Gut versorgt, bei einem Getränk – oder, nach Corona, sicher zeitweise auch Essen – eurer Wahl, ist das hier ein bisschen sowas wie der „Place to be“ an Bord.
Raucher, die jetzt ihre große Chance wittern, hier ihre Zigarette zu genießen, werden allerdings enttäuscht: Die Bug-Terrasse ist ein Nichtraucherbereich. Auf die Alternativen für Raucher gehe ich später noch ein.

Über eine Treppe an der Seite der Terrasse erreicht ihr übrigens auch bequem das Sonnendeck oder natürlich die Terrasse selbst, wenn ihr vom Sonnendeck kommt.

Sonnendeck

Im Vergleich zu den vielen Highlights an Bord der nickoSPIRIT ist das Sonnendeck vielleicht etwas unspektakulär. Wobei dieses Wort für dieses Schiff eigentlich nicht zu gebrauchen ist. Und auch das Sonnendeck hat seine kleinen Besonderheiten.
Wer hier allerdings Pool o.ä. sucht, wird enttäuscht. Aber den findet ihr ja im Spa-Bereich ganz unten auf dem Hauptdeck.

Dafür besticht das Sonnendeck vor allem durch viel Platz und große Sonnendächer. Wer hier seinen Platz an Deck sucht, der kann sich zwischen Liegen, Sitzgruppen mit Tisch und Stühlen sowie Stühlen mit verstellbarer Rückenlehne entscheiden. Da ist ganz sicher für jeden etwas dabei.

Ein kleines Highlight gibt es auf dem Sonnendeck aber dennoch:
Direkt hinter dem Steuerhaus befindet sich das Glasdach des Atriums. Und durch dieses könnt ihr nicht nur einen Blick ins Schiffsinnere werfen, sondern es ist auch begehbar. – Aufpassen bei Röcken …

Zugegeben, das ist mehr ein witziges Gadget als ein für das Sonnendeck wirklich nützlicher Bereich. Rein vom Design reiht sich der Glasbereich aber gut in das moderne Gesamtkonzept der nickoSPIRIT ein.

Bei Streckenabschnitten mit sehr niedrigen Brücken ist das Sonnendeck, wie bei den meisten anderen Flusskreuzfahrtschiffen auch, nicht zu nutzen. Dann werden Sonnendächer und Reling für die Fahrt heruntergeklappt, sodass die nickoSPIRIT die Brücken passieren kann. Sobald das Schiff festgemacht ist, könnt ihr aber wieder hoch.

Um das etwas zu konkretisieren: Wir hatten das auf unserem Abschnitt auf Main-Donau-Kanal und Main. Auf Rhein (das ist jetzt keine Überraschung) und Mosel soll das Sonnendeck nutzbar sein – wenn teilweise auch ohne Sonnendächer.

An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass das Sonnendeck der nickoSPIRIT ausschließlich über Treppen erreichbar ist. Der Fahrstuhl des Schiffes führt nur bis zum Oberdeck. Einen Treppenlift gibt es nicht.

Raucherbereiche

Weiter oben habe ich euch versprochen, dass ich noch näher auf die Raucherbereiche eingehe. Denn natürlich ist das auch ein nicht zu unterschätzendes Argument für alle von euch, die auf ihrer Reise in Ruhe rauchen möchten.

Die Terrasse vorne – soweit waren wir – bleibt Nichtraucherbereich. Aber es gibt gute Alternativen:

Ganz oben auf der Liste steht natürlich das Sonnendeck. Hier habt ihr wirklich ausreichend Platz euch gemütlich für eine „Raucherpause“ zurückzuziehen oder mit anderen bei einer Zigarette über das Erlebte zu plaudern.

Wenn ihr gerade nicht bis ganz nach oben möchtet oder das Sonnendeck gesperrt ist, so könnt ihr euch auf den seitlichen „Balkonen“, links und rechts des Atriums, – also im Prinzip den Ein- und Ausgängen – für eine Zigarette niederlassen.

Wem das zu ungemütlich ist, der findet ganz hinten auf dem Oberdeck, auf der Terrasse des „Mario’s Grill“ noch einen Raucherbereich mit Tischen und Stühlen. Während der Essenszeiten gehören diese dann natürlich zum Restaurant. Ansonsten könnt ihr von hier aus den Blick auf das genießen, was die nickoSPIRIT gerade hinter sich lässt.

Kabinen auf der nickoSPIRIT

Die Kabinen auf der nickoSPIRIT sind so, wie das komplette Flusskreuzfahrtschiff auch: modern. Und dabei spielt es keine Rolle, ob ihr euch für eine Kabine mit Panoramafenster auf dem Mittel- oder Oberdeck oder für eine mit kleinem Fenster auf dem Hauptdeck entschieden habt. Denn die Kabinen sind, bis auf das Fenster natürlich, identisch. Und das finde ich für die Buchung einer Kabine ungemein praktisch. Wenn euch das kleine Fenster nicht stört, nehmt ihr einfach die günstigere Kategorie. Ich bin allerdings ausdrücklich Fan der Panoramafenster.

Aber schauen wir uns mal an, was euch überhaupt in eurer Kabine auf der nickoSPIRIT erwartet:

Wenn man die ca. 14 qm große Kabine betritt, fällt einem schnell die Glas-Abtrennung zum Bad auf. Und damit ist dann auch klar: Auch die Kabinen auf der nickoSPIRIT sind nicht nur ein bisschen moderner als auf anderen Schiffen, sondern ein komplett anderer Stil. „Echte“ Türen fehlen z.B. – bis auf natürlich die Kabinentüre – komplett. Stattdessen gibt es für den Eingang zum Bad und auch für den Kleiderschrank raffinierte Schiebetürlösungen, die kaum auffallen.
Die Badezimmertüre, die als Bild „getarnt“ ist, fügt sich angenehm in das Gesamtkonzept mit gedeckten Natur- und Holztönen.

Den meisten Platz in der Kabine nimmt das Doppelbett ein, das auf Wunsch auch als zwei Einzelbetten gestellt werden kann. Am Kopfteil befinden sich Leseleuchten sowie durchdachte indirekte Beleuchtung-Elemente. Diese tauchen den Raum in ein angenehmes Licht, wenn ihr abends nicht mehr die komplette Beleuchtung eingeschaltet haben möchtet.
Zwei Nachttische bieten euch eine kleine Ablagemöglichkeit am Bett.

Am Fenster befindet sich dann eine Sitzgruppe, bestehend aus zwei Sesseln und und einem kleinen Tisch. Wer in seiner Kabine gerne einen „echten“ Schreibtisch hat, wird hier allerdings nicht fündig.

Stauraum für eure Kleidung findet ihr in dem zweiteiligen Kleiderschrank, der mit der oben bereits angesprochenen Schiebetüre geschlossen wird. Den Koffer könnt ihr bequem unterm Bett verstauen.

Neben dem Kleiderschrank ist an der Wand noch der Fernseher angebracht, über den ihr auch Bordinformationen abrufen könnt.

Zur Kabinenausstattung gehören außerdem ein Safe, natürlich die Klimaanlage, die ihr übrigens auch ausschalten könnt, ein Telefon und ein Fön, der sich in einer Schublade im Bad befindet.

Kabinen-Bad

Das Bad selber ist ausreichend groß. Auf einem Flusskreuzfahrtschiff von 110 Metern Länge erwartet man sicher ohnehin keinen Palast und so hat man hier genug Bewegungsfreiheit für das, was man im Bad so macht.

Ein großer Spiegel hinter dem Waschtisch vergrößert den Raum optisch und ist optimal, um sich dort zu schminken oder zu rasieren. Wem der Spiegel nicht reicht, der hat an der Seite zusätzlich einen beweglichen Schminkspiegel, der auch als Vergrößerungsspiegel verwendet werden kann.

Ablagemöglichkeiten habt ihr im Bad einmal auf dem großen Waschtisch, auf einer kleinen Ablage direkt am Spiegel sowie in Regalfächern und geräumigen Schubladen unter dem Waschbecken.

Die Duschkabine, die mit Glaswänden vom Rest des Bades abgetrennt ist, ist für mich auch in einer angenehmen Größe. Eingeschränkt fühlte ich mich mich hier nicht im Geringsten. Mit 1,66 cm Körpergröße und einer schlanken Figur bin ich allerdings sicher auch nicht die Größte und Stämmigste.

Bleibt die Glasabtrennung zur Kabine hin … Optisch ist das ein echter Hingucker, keine Frage und vom Design könnte es mir nicht besser gefallen. Wer allerdings zwingend Wert auf Privatsphäre im Bad legt, sollte sich im Klaren sein, dass man dieses Glaswand nur mit einem halbdurchsichtigen Vorhang vor neugierigen Blicken verschließen kann. Gerade mit Licht im Bad kann man trotzdem noch relativ viel sehen.
Das ist nichts, was man nicht lösen kann, da die Wand vom Bett aus nicht wirklich einsehbar ist. – Nicht wirklich, da direkt an der Wand gegenüber ein Ganzkörperspiegel hängt. Wenn der Kabinenpartner in dem Moment allerdings aus der Kabine geht oder in die Kabine kommt, etwas an der Garderobe, der Klimaanlage oder vor dem Spiegel macht, genießt er kurzzeitig den vollen Blick ins Bad.

Ich wusste vor der Reise bereits was mich erwartet und wir haben das gelöst, indem der andere einfach immer im Wohnbereich blieb. Andere stören die Einblicke vielleicht überhaupt nicht.
Für mich wäre das auch sicher kein Grund, dem Schiff Abstriche zu geben oder gar auf Reisen auf der nickoSPIRIT zu verzichten. Man sollte aber wissen, auf was man sich einlässt und selbst entscheiden, ob das für einen das Richtige ist.

Auf meiner Kurzreise mit der nickoSPIRIT hatte ich übrigens die Gelegenheit, mir beide Kabinenkategorien ausgiebig anzusehen und stelle euch diese noch ein einem gesonderten Beitrag vor.

Fenster in den Kabinen – der Unterschied zwischen den Kategorien

Wie oben schon erwähnt, habt ihr es bei der Wahl eurer Kabine auf der nickoSPIRIT relativ einfach. Alles wo ihr euch festlegen müsst ist, ob ihr lieber ein großes Panoramafenster zum Öffnen habt oder ob euch ein kleines, nicht zu öffnendes Fenster reicht.

Fangen wir mit dem kleinen, nicht zu öffnenden Fenster an. Das bietet eigentlich wenig Überraschung sondern ist das, was man auch von anderen Flusskreuzfahrtschiffen kennt: Ein breites, relativ flaches Fenster, das knapp über der Wasseroberfläche liegt.

Mit den oben erwähnten Sitzmöbeln habt ihr so natürlich den besten Platz vor … einer Wand. Man kann nicht alles haben.
Dennoch gefällt mir das Ambiente in dieser Kabine so gut, dass ich hier auch guten Gewissens buchen würde – und ich bin eigentlich Fan von großen Fenstern.

Kleiner „Makel“ für mich ist die Gardine, die sich leider nicht zur Seite ziehen lässt. So müsst ihr sie, um einen freien Blick nach draußen zu haben, hochheben. Wenn euch das zu sehr stört, könnt ihr sie auch abnehmen, da sie lediglich mit Klett befestigt ist. Zugegeben, das ist sicher keine Lösung für täglich und vielleicht auch nicht so gedacht. Wenn ihr sicher gehen wollt, lasst ihr sie einfach von eurem Kabinensteward abnehmen. Ich hätte mir hier eine Gardinen zum zur Seite Schieben gewünscht. – Aber auch das ist nichts, was der Kabine oder dem Schiff Abstriche verschafft.

Überhaupt gar nichts auszusetzen habe ich hingegen beim Panoramafenster der Kabinen auf Mittel- und Oberdeck. Im Gegenteil, hier bin ich bekennender Fan. Das große breite und bodentiefe Fenster durchflutet die komplette Kabine angenehm mit Tageslicht und bietet euch den perfekten Blick nach draußen.
Der Clou ist aber, dass ihr das Fenster zu einem Julietbalkon zur Hälfte herunterfahren könnt: Über ein Bedienelement in der Mitte des Fenster könnt ihr das Fenster öffnen oder schließen. Das geht logischerweise dann auf jeder beliebigen Höhe. Ihr müsst es also nicht komplett öffnen. Besonders schön ist der „Balkon“ aber trotzdem. Hier könnt ihr, auf bequemer Breite, den Blick aus dem Fenster genießen. Und ja, das meine ich so und ich hätte dort Stunden stehen können.
Auch die Lautstärke beim Öffnen oder Schließen des Fenster ist so gering, dass ihr das auch guten Gewissens noch sehr spät am Abend oder auch sehr früh am Morgen machen könnt. Andere Gäste sollten davon nichts mitbekommen.

Die Klimaanlage in der Kabine müsst ihr übrigens nicht extra abschalten, wenn ihr das Fenster öffnet. Das geht, um Energie zu sparen, ganz von alleine.

Meine ganz persönliche Bewertung der nickoSPIRIT

Bleibt das, was nach der mehr oder weniger nüchternen Vorstellung eines solchen Schiffes kommen muss: Meine ganz persönliche Meinung zum nicko cruises Flusskreuzfahrt-Neubau.

Zugegeben, ganz objektiv ist die Beschreibung oben sicher nicht. Und das liegt nicht daran, dass ich vier Tage auf Einladung gereist bin. Viel mehr liegt es daran, dass ich ab dem ersten Moment ein echter Fan der nickoSPIRIT war. Seit ich sie das erste mal gesehen habe, war klar, dass ich euch dieses Schiff vorstellen möchte. Und bis dahin habe ich ca. ein Jahr gewartet. – Bis sie endlich fahren durfte.

Die nickoSPIRIT war für mich von Anfang an ein modernes Flusskreuzfahrtschiff in einem Design, das deutlich auch eine jüngere Zielgruppe anspricht Wenn also jemand in meinem Alter bisher gezweifelt hatte, würde die nickoSPIRIT diese Zweifel ausräumen. Davon war ich überzeugt. Und davon galt es, mich live zu überzeugen.

Und? Hat sie meine Erwartungen erfüllt? Definitiv! Nach dem ersten Schritt an Bord kam ich sozusagen aus der Begeisterung nicht mehr heraus. Das mag jetzt für einige von euch merkwürdig klingen, aber Fan ist halt Fan und da stehe ich zu.

Die nickoSPIRIT überzeugt mich sowohl mit ihrem Konzept als auch mit modernem, lichtdurchfluteten Design. Und das Schöne ist, dass nicht nur ich das so sehe, sondern die Gäste an Bord – alle eine ältere Generation als ich – ebenso.

Dieser Flusskreuzfahrt-Neubau ist für alle, denen die sonstigen Schiffe zu altbacken sind oder vielleicht auch zu durchschnittlich. Für alle, die es modern möchten, die gerne entspannt die Landschaft durch große Fenster beobachten, die es lichtdurchflutet mögen und natürlich für alle, die sich ein entspanntes und vielfältiges Restaurant-Konzept wünschen.
Dieses Schiff ist aber ebenso für alle Flusskreuzfahrt-Fans, die einfach mal ein moderneres Ambiente wünschen und es sich an Bord gutgehen lassen.

Kurzum: Die nickoSPIRIT ist ein Schiff für (fast) alle und ich kann dieses Schiff für eure Flusskreuzfahrt wirklich uneingeschränkt empfehlen.

Wenn ihr Fragen zum Schiff habt oder euch vielleicht unsicher seid, schreibt mir gerne. Am besten erreicht ihr mich über meine Socialmedia-Kanäle auf Facebook und Instagram. Ihr könnt mir aber auch gerne einen Kommentar im Blog hinterlassen oder ein Mail schreiben an Anja(at)deck8-kreuzfahrtblog.de

Ich freu mich auf eure Nachricht!

Und natürlich freue ich mich auch auf eure Meinung, wenn ihr bereits eine Reise mit der nickoSPIRIT gemacht habt. Wie hat sie euch gefallen?

Liebe Grüße, Anja

P.S.: Wie immer freue ich mich, wenn dir der Beitrag gefallen hat und du ihn mit deinen Freunden und Bekannten teilst.

Für weitere Informationen und Impressionen rund um das Thema Kreuzfahrten und Meer, folge mir am besten auch auf Facebook, Instagram, YouTube und Pinterest. So bleibst du immer informiert und du verpasst keinen der nächsten Inhalte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.